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Partnerlandkreis Freiberg (Teil des jetzigen Landkreises Mittelsachsen)
Bereits 1990 gab es die ersten Kontakte zu den Landkreisen Freiberg und Brand-Erbisdorf. Am 4. Februar 1991 beschloss der Kreistag Calw die Partnerschaft mit den Landkreisen Freiberg und Brand-Erbisdorf und am 3.Oktober 1991 wurden die Partnerschaftsurkunden feierlich in Freiberg unterzeichnet. Die lange Tradition der stets gepflegten Partnerschaft wurde durch die Hochwasserhilfe, welche dem Landkreis Freiberg nach der Hochwasserkatastrophe durch das Oder-Hochwasser vom August 2002 zu Teil wurde, vertieft und gestärkt. Seitdem besteht neben den Beziehungen der Landkreisverwaltungen auch ein regelmäßiger Austausch auf kommunalpolitischer Ebene (u.a. durch Treffen der beiden Kreistage in den Jahren 2003, 2004 und 2008).
Im Zuge der ersten Kreisgebietsreform in Sachsen sind zum 01.08.1994 die Landkreise Brand-Erbisdorf, Flöha und Freiberg zum gemeinsamen Landkreis Freiberg zusammengefasst worden.
Im Rahmen einer erneuten Verwaltungs- und Kreisgebietsreform sind zum 01.08.2008 die Landkreise Freiberg, Döbeln und Mittweida zum Landkreis Mittelsachsen zusammengeschlossen worden. Dieser gehört dem Regierungsbezirk Chemnitz an und befindet sich in zentraler Lage zwischen den Oberzentren Dresden und Chemnitz.
Dem Landkreis Mittelsachsen gehören 41 Gemeinden und 21 Städte an. Die bevölkerungsreichste Gemeinde ist die Stadt Freiberg mit rund 42 900 Einwohnern, gefolgt von der Stadt Döbeln mit rund 20 900 Einwohnern. Insgesamt hat der Landkreis Mittelsachsen 344.500 Einwohner. Die Fläche des Landkreises beträgt 2111,49 km². Davon entfallen 11 Prozent auf Siedlungs- und Verkehrsflächen, 72 Prozent auf Landwirtschaftsflächen, 16 Prozent auf Wald- und 1 Prozent auf Wasserflächen.
Zum Landrat des Landkreises Mittelsachsens wurde der Landrat des früheren Landkreises Freiberg, Herr Volker Uhlig gewählt.


