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Landschaft Welle
19.07.2019

Fahrplanänderungen treten zum 29. Juli in Kraft

Auf mehreren Buslinien der Unternehmensgruppe Rexer ergeben sich im Landkreis Calw ab dem Ferienbeginn geringfügige Fahrplanänderungen

Am 9. Juli 2019 beantragte die Unternehmensgruppe Rexer, die derzeit einen Großteil der Busverbindungen im Landkreis Calw betreibt, die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die nun zum 29. Juli 2019 eintretenden Veränderungen der Fahrpläne für den Landkreis Calw wurden bereits vor der Antragstellung beschlossen. Im Rahmen des Verfahrens wurden bisher keine Verbindungen eingestellt oder verändert.

Die bisher geltenden Fahrpläne bleiben bis zum Beginn der Sommerferien in vollem Umfang bestehen. In den vergangenen Tagen wurden Abstimmungen zu den im weiteren Verlauf erforderlich werdenden Fahrplanänderungen vorgenommen. Diese stellen sich aktuell überschaubar dar und werden überwiegend nicht oder nur wenig genutzte Fahrten in den Tagesrandlagen und an den Wochenenden betreffen.

Im Hinblick auf eine Verbesserung der Fahrzeugumläufe sowie zur Herstellung besserer Anschlüsse werden sich bei vielen Fahrten (leicht) abweichende Fahrzeiten ergeben. Rufbusfahrten werden nicht entfallen.

Stand heute (19.07.2019) kommt es ab 29. Juli 2019 auf den Linien 552, 553, 630, 633, 680, 719, 723, 724, 759, 775 und 777 zu Fahrplanänderungen. Die neuen Fahrpläne der betroffenen Linien können ab 26. Juli 2019 im PDF-Format über die Website der Verkehrsgesellschaft Bäderkreis Calw mbH (VGC) unter www.vgc-online.de/fahrplaene-netz/fahrplaene/ abgerufen werden. Zusätzlich wird es auf der Startseite der VGC-Website unter der Rubrik „Aktuelles“ einen Hinweis sowie einen Link zu den Fahrplan-Dateien geben. Parallel dazu werden die neuen Fahrpläne auch in der VGC-Geschäftsstelle ausgelegt. Die Fahrgäste werden gebeten, sich über die für sie relevanten Änderungen zu informieren.

Die Kreisverwaltung, welche als Aufgabenträger für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis Calw zuständig ist, wird das Insolvenzverfahren konstruktiv begleiten und im Zuge der Abstimmung des weiteren Vorgehens im engen Austausch mit dem bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter Ilkin Bananyarli von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH die Interessen der Fahrgäste und der Kommunen vertreten.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erhalt eines möglichst umfassenden Schülerverkehrs- und Berufspendlerangebots. Sofern es in den kommenden Wochen bei weiteren Linien kurzfristig zu Änderungen kommt, wird die Kreisverwaltung dies schnellstmöglich kommunizieren.