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Landschaft Welle
27.11.2019

Delegation aus dem Landkreis Calw besucht Partnerlandkreis Gliwice

Seitdem am 3. Dezember 2009 das Partnerschaftsabkommen zwischen den Landkreisen Calw und Gliwice (Polen) unterzeichnet wurde, wird die Partnerschaft aktiv durch den regelmäßigen Austausch auf politischer und administrativer Ebene gelebt. So war vergangenes Wochenende eine Delegation aus dem Landkreis Calw unter der Leitung des Ersten Landesbeamten Frank Wiehe zu Besuch in Polen. Anlass war das Barbara-Fest in Knurów.

Bei der Feierlichkeit wurde in Anwesenheit weiterer Delegationen aus den Partnerkreisen Mittelsachsen und Puck (Polen) sowie zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft traditionell die Heilige Barbara als Patronin der Bergleute geehrt. Die Delegation zeigte sich beeindruckt von der tiefen Verwurzelung des Bergbaus in der Region.

Am nächsten Tag stand für die Delegationen aus den Partnerlandkreisen ein Besuch der Schlesischen Technischen Universität in Gliwice auf dem Programm. Dort lernten sie die Fakultät für Automatik, Elektronik und Informatik sowie die Fakultät für Bergbau, Sicherheitstechnologie und Industrieautomatik näher kennen. Bei der Besichtigung des Stollens Königin Luise machten die Gäste eine Zeitreise in die Vergangenheit und erfuhren Interessantes über die frühere Arbeit der Bergleute. Den Abschluss des Tages bildete eine Führung durch das Schlesische Museum in Kattowitz, um sich dort mit der Geschichte Schlesiens auseinanderzusetzen.

Am Abreisetag durfte ein Besuch am Sendeturm in Gliwice nicht fehlen, der durch den fingierten Überfall der Deutschen am Vorabend des Zweiten Weltkriegs traurige Berühmtheit erlangte.

„Eine Partnerschaft wird durch persönliche Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Festlichkeiten aufrechterhalten und gestärkt. Der politische Austausch mit unseren Partnerlandkreisen Gliwice und Mittelsachsen sowie mit der Delegation aus Puck ist für uns immer eine Bereicherung und steht für ein gelebtes Europa!“, so das Fazit des Wochenendes des Ersten Landesbeamten Frank Wiehe.