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Landschaft Welle
12.11.2020

Landkreis dankbar für vertrauensvolle Zusammenarbeit

Austausch mit den Diakoniestationen zur Corona-Pandemie

Das aktuell dynamische Corona-Infektionsgeschehen macht auch im Landkreis Calw eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung aller Akteure wieder wichtiger denn je – darin sind sich alle einig. Einen ganz bedeutenden Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben schon im Frühjahr die stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis Calw geleistet.

Gleiches gilt selbstverständlich auch für die ambulanten Pflegedienste, deren wichtigste Vertreter im Landkreis Calw traditionell die Diakonie- und Sozialstationen sind. Durch ihren Einsatz können Menschen mit Pflegebedarf getreu dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben. Noch immer wird die weit überwiegende Mehrheit der circa 5.000 pflegebedürftigen Menschen im Landkreis zu Hause betreut und gepflegt.

Norbert Weiser, Sozialdezernent im Landratsamt Calw, nahm dies im Oktober zum Anlass, um sich mit den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Diakoniestationen im Landkreis Calw über die anstehenden Herausforderungen auszutauschen. „Nicht zuletzt dank der professionellen und leistungsfähigen ambulanten Pflegestrukturen im Landkreis Calw ist es uns gelungen, mit der Pandemie in dieser Form umzugehen. Auch wenn die jüngsten Entwicklungen und das Infektionsgeschehen der vergangenen Wochen deutlich machen, dass in den kommenden Monaten höchste Disziplin erforderlich ist, bin ich mir sicher, dass wir gemeinsam auch diese Krise meistern werden. Mein Dank gilt daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der ambulanten Pflege für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Das verdient große Anerkennung“, so Norbert Weiser am Rande der Sitzung.

Die Geschäftsführer wiesen ihrerseits darauf hin, dass im Frühjahr vor allem die Versorgungslage mit Schutzausrüstung sowie die ständig neue Informationssituation große Herausforderungen darstellten. Dank des aufopferungsvollen Einsatzes aller in der ambulanten Pflege Tätigen wurde dennoch eine zusätzliche Belastung der Krankenhäuser weitgehend vermieden. Für die Zukunft wird eine enge Abstimmung mit den ambulanten Pflegediensten in solchen Krisensituationen angestrebt.