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Landschaft Welle
05.09.2018

Landrat Riegger begrüßt Landesförderung für Regiobusangebot

Landkreis Calw erhält weiterhin Fördermittel des Landes für das Busangebot zwischen Calw und Weil der Stadt

Landrat Riegger zeigte sich sehr erfreut, als er vor wenigen Tagen den Förderbescheid für die Fortsetzung der  Regiobuslinie zwischen Calw und Weil der Stadt aus dem Verkehrsministerium erhalten hat.

Die Schnellbusverbindung wird bereits seit Dezember 2015 vom Ministerium gefördert. Nach Auslaufen der Förderung hat der Landkreis Calw eine Verlängerung beantragt, um die erreichten Qualitätsverbesserungen im ÖPNV auch weiterhin aufrechterhalten zu können.

Mit der Fortsetzung der gut ausgelasteten Buslinie zwischen Calw und Weil der Stadt wird weiterhin die Lücke im Schienenverkehr geschlossen. Für Landrat Riegger stellt dies den „Vorlauf zur Hermann-Hesse-Bahn“ dar. „Wir wollen das hohe Niveau im ÖPNV aufrechterhalten, bis die Hermann-Hesse-Bahn ihren Betrieb aufnehmen kann. Damit verbessern wir die Anbindung an die Räume Stuttgart, Böblingen und Sindelfingen und bereiten so den großen Erfolg der Hermann-Hesse-Bahn vor“, so der Landrat zuversichtlich. „Ich bin froh, dass das Verkehrsministerium das 2015 neu eingeführte Förderprogramm verstetigt und dauerhaft fortsetzt. Gerade mit solchen Programmen kann die Attraktivität vor allem des ländlichen Raumes gesteigert werden.“

Für die kommenden Jahre beabsichtigt der Landkreis Calw noch weitere – den Förderkriterien entsprechende – Busverbindungen auszuweiten und das hochwertige Regiobusniveau anzubieten.

Regiobusse, die mit Klimatisierung, WLAN und USB-Ladebuchsen ausgerüstet sein werden, verkehren dabei im Stundentakt und verknüpfen Bus und Bahn. Die Betriebszeiten der Regiobuslinien orientieren sich dabei sowohl unter der Woche, als auch am Wochenende an denen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV). Fährt der erste Zug vor 6 Uhr morgens oder nach 23 Uhr abends, so stellt der Regiobus die Anbindung an diesen sicher.

Im Rahmen des Förderprogramms „Regiobuslinien“, welches das Verkehrsministerium ausgeschrieben hatte, übernimmt das Land die Hälfte des Betriebskostendefizits für die Neueinrichtung oder den Ausbau bzw. die Fortsetzung bestehender Buslinien.

„Die beiden bereits bestehenden Regiobuslinien zeigen, wie wichtig ein verlässliches ÖPNV-Angebot im Stundentakt im ländlichen Raum beziehungsweise im Übergang zum ländlichen Raum ist. Sie werden von der Bevölkerung sehr gut angenommen und die Gästezahlen steigen kontinuierlich. Dadurch sinkt auch der Zuschussbedarf“, betonte Minister Winfried Hermann im Rahmen der landesweiten Bekanntgabe.