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Landschaft Welle
23.03.2020

Neun weitere Corona-Fälle im Landkreis Calw

Insgesamt nun 159 bestätigte Infektionen – davon zwei mit Todesfolge

Im Landkreis Calw gibt es neun weitere bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2).

Am Montag, 23. März 2020, wurde der zweite in Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung stehende Todesfall im Kreis Calw bekannt.

Die derzeit insgesamt bestätigten 159 Corona-Fälle verteilen sich wie folgt im Kreisgebiet:

Kommune

Corona-Fälle

insgesamt

Neu bestätigte Corona-Fälle

Todesfälle

in Folge einer

COVID-19-Erkrankung

Altensteig

2

-

 

Althengstett

3

-

 

Bad Herrenalb

4

-

 

Bad Liebenzell

7

-

 

Bad Teinach-Zavelstein

5

-

 

Bad Wildbad

6

-

 

Calw

25

-

 

Dobel

-

-

 

Ebhausen

3

-

 

Egenhausen

1

-

 

Enzklösterle

3

-

 

Gechingen

3

-

 

Haiterbach

13

1

 

Höfen an der Enz

3

-

 

Nagold

46

4

2

Neubulach

4

-

 

Neuweiler

6

1

 

Oberreichenbach

3

-

 

Ostelsheim

-

-

 

Rohrdorf

1

-

 

Schömberg

10

2

 

Simmersfeld

1

-

 

Simmozheim

1

-

 

Unterreichenbach

2

-

 

Wildberg

7

1

 

GESAMT

159

9

2

Stand: 23.03.2020; 19.30 Uhr

Unter der Rufnummer 07051 160-160 hat das Landratsamt Calw ein Infotelefon eingerichtet, an das sich Reiserückkehrer und Rat suchende Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zum neuartigen Coronavirus wenden können. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie bis auf weiteres zudem samstags von 9 bis 17 Uhr besetzt. Die Infohotline des Landesgesundheitsamts ist täglich zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555 erreichbar.

Personen, die bei sich eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) vermuten,  also  Symptome  wie Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen, Fieber aufweisen und  sich  in  den  zurückliegenden  14 Tagen in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten  haben  oder  Kontakt  zu  einer  am neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten, sollten unbedingt ihren Hausarzt anrufen. Bei schwerwiegenden Symptomen ist auch außerhalb regulärer Sprechzeiten die bundesweite Rufnummer 116 117 des kassenärztlichen Notdiensts erreichbar. Im Gespräch sollten mutmaßlich infizierte Personen auf ihren Aufenthalt in einem Risikogebiet oder auf den Kontakt zu einer am neuartigen Coronavirus erkrankten Person hinweisen. Dann erfolgt die Abstimmung  zum  weiteren  Vorgehen.                       

Von einem unangekündigten bzw. unaufgeforderten Besuch beim Hausarzt oder Erscheinen im Krankenhaus sollte unbedingt abgesehen werden.

Bis zur Klärung des tatsächlichen Erregers sollten die betreffenden Personen zudem Kontakte zu anderen Menschen auf das Nötigste reduzieren und zu Hause bleiben. 

Sofern sich der Infektionsverdacht bestätigt, werden alle Personen ermittelt, mit denen der Patient seit der Ansteckung Kontakt hatte. Diese werden angerufen und nach etwaigen Symptomen befragt. Zudem wird eine häusliche Quarantäne angeordnet.

Die Ansteckung verläuft in erster Linie über Tröpfcheninfektion. Um einer Ansteckung vorzubeugen, sollten die Hygienemaßnahmen, welche auch zur Vermeidung anderer Infektionskrankheiten gelten, berücksichtigt werden. Hierzu zählen z.B. regelmäßiges Händewaschen, der Verzicht auf das Händeschütteln, Abstand halten oder das Niesen und Husten in die Armbeuge.

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus sind im Internet auf der Website des Landkreises Calw unter www.kreis-calw.de/corona sowie auf der Website des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de abrufbar.