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Landschaft Welle
24.07.2018

Schattenplatz für die Biotonne

Die erste richtige Hitzewelle dieses Sommers steht bevor: Wenn dann der Sommer so richtig auf Touren kommt, machen sich in manchen Biotonnen Maden breit. Die Abfallberatung der Abfallwirtschaft Landkreis Calw gibt Tipps zur Vorbeugung.

Schatten hilft, den Madenbefall zu reduzieren. Da Maden besonders gut in Wärme gedeihen, sollte die Biotonne auf keinen Fall in der prallen Sonne stehen. „An einem schattigen Platz ist sie am besten aufgehoben“, rät Helge Jesse von der Abfallwirtschaft Landkreis Calw. „Auch in feuchten Verhältnissen fühlen sich Maden sehr wohl. Daher sollte immer darauf geachtet werden, dass es in der Biotonne möglichst trocken bleibt.“

Matschige Bioabfälle wie Tomaten, Nektarinen, Birnen oder Trauben sollten in den heißen Tagen doppelt und dreifach in Zeitungspapier eingewickelt werden, bevor sie in die Biotonne gegeben werden. „Auch der Boden der Biotonne sollte dick mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt werden“, empfiehlt Jesse. „Das Papier saugt die Feuchtigkeit der Bioabfälle auf, so dass sie gar nicht erst auf den Boden der Biotonne gelangt.“

Ist aber eine Tonne bereits mit Maden befallen, hilft das Ausstreuen von Gesteinsmehl. Dieses Material ist in Baumärkten oder Gartenfachmärkten erhältlich.

Bei Fragen zur Handhabung der Biotonne im Sommer gibt die Abfallberatung unter der kostenlosen Servicenummer 0800/30 30 839 oder der E-Mail-Adresse kontakt@awg-info.de gerne Auskunft. Allgemeine Informationen rund um das Thema Abfall können auch im Internet unter www.awg-info.de eingeholt werden.