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Landschaft Welle
18.05.2020

Verkehr auf der K 4300 zwischen Gechingen und Kreisverkehr »Sieben Tannen« rollt wieder

Die Kreisstraße 4300 zwischen dem Kreisverkehr „Sieben Tannen“ und der Gemeinde Gechingen wurde seit Mai 2019 im Auftrag des Landkreises Calw ausgebaut. Nach rund einem Jahr konnte die neu ausgebaute Straße nun am Montag, 18. Mai 2020, wieder offiziell für den Verkehr freigegeben werden. 

Vor zwei Wochen wurde die Asphaltdeckschicht eingebaut. Im Laufe der letzten Woche wurden Leitpfosten gesetzt, die Anschlüsse von Einmündungen asphaltiert und die Markierung aufgebracht.

Die Straßenbaumaßnahme umfasste den Ausbau der Kreisstraße zwischen dem Kreisverkehrsplatz an der B 296 (Sieben Tannen) und dem Ortsanfang von Gechingen auf einer Länge von 3,5 Kilometern.

Die Fahrbahn hatte vor dem Ausbau der Straße eine Breite von circa 4,8 bis 5 Metern und war für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht gesperrt. Lastwagen, die das am westlichen Ortsrand von Gechingen liegende Gewerbegebiet anfahren wollten, mussten durch Gechingen fahren. Um von dort zur Autobahn zu gelangen, mussten zudem andere Ortschaften durchfahren werden. Nach dem Ausbau der K 4300 kann die Autobahn nun ohne Durchfahren einer Ortsdurchfahrt erreicht werden.

Die Straßenbauarbeiten führte die im Kreis Calw ansässige Firma Otto Morof Tief- und Straßenbau GmbH aus. Vor Beginn der Straßenbauarbeiten standen zunächst umfangreiche Rodungsarbeiten an. Im Zuge der Baumaßnahme wurde die Kuppe im Wald etwas abgetragen. Zudem wurden teilweise die Kurvenradien vergrößert und in den engen Kurven Fahrbahnaufweitungen vorgesehen.

Hierbei wurde die Straße in neun Teilbereichen auf einer Gesamtlänge von circa 1,3 Kilometern vollständig erneuert. Das heißt, die alte Straße – mit dem gesamten Fahrbahnaufbau – wurde ausgebaut und Straßenunter- und -oberbau, Schottertragschicht und Asphaltschichten wurden komplett neu hergestellt.

In den übrigen Bereichen der 3,5 Kilometer langen Strecke wurde vor dem Einbau von Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht auf den alten Straßenbestand und der Verbreiterung eine Asphaltfundationsschicht aufgebracht.

Zudem wurden Amphibienschutzeinrichtungen gebaut und ein Bachdurchlass auf einer Länge von circa 20 Metern neu hergestellt.

Die Gesamtmaßnahme hat einen Kostenumfang von circa 3,7 Millionen Euro, wobei hiervon rund 50 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert werden. Die Kosten beinhalten den Straßenbau, den notwendigen Grunderwerb, die landschaftspflegerischen Ausgleichsmaßnahmen, den Amphibienschutz und Kosten für Markierung, Beschilderung und Schutzplanken.