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Breitbandinitiative

Das Internet ist unser Zugang zur Welt, Mittel der Kommunikation und des schnellen Informationsaustauschs. Sowohl für Unternehmen als auch im privaten Bereich ist es heutzutage selbstverständlich, viele Dienste über das Internet abzuwickeln. Dazu ist ein schneller und jederzeit verfügbarer Internetzugang unerlässlich.

Ein leistungsfähiges Glasfasernetz ist heutzutage unerlässlicher Bestandteil einer modernen Infrastruktur und gleichzeitig ein wichtiger Standortfaktor. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung und zum Ausbau der Wirtschaftskraft. Glasfaserverbindungen und damit schnelles Internet werden für die Bevölkerung sowie die Unternehmen künftig genauso wichtig sein wie ein Strom-, Gas- oder Wasseranschluss.

Damit auf der Datenautobahn der Verkehr nicht ins Stocken kommt, benötigen wir neue Technologien.  Neben hohen Übertragungsgeschwindigkeiten müssen auch wichtige Qualitätsmerkmale wie symmetrische Bandbreiten, geringe Verzögerungszeiten, eine sichere Datenübertragung sowie höchste Verfügbarkeit und Energieeffizienz erfüllt sein.

Was hat der Landkreis Calw mit dem Breitbandausbau zu tun?

Für die privaten Telekommunikationsanbieter lohnt sich der Ausbau von schnellem Internet in ländlichen Regionen wirtschaftlich oft nicht. Deshalb besteht noch nicht in allen Gemeinden im Landkreis Calw und deren Ortsteilen eine ausreichende Versorgung mit schnellem Internet bzw. Breitbandinfrastrukturen. Im Sinne der Daseinsvorsorge und Wirtschaftsförderung hat es sich der Landkreis zur Aufgabe gemacht, die Breitbandinfrastruktur in den unterversorgten Gebieten in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden im Landkreis durch öffentliche Mittel auszubauen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie jedes Unternehmen im Landkreis soll die Möglichkeit bekommen, das flächendeckende Glasfasernetz in der Zukunft zu nutzen.

Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw

Beim Breitbandausbau im Landkreis Calw wird zusammen angepackt: Gemeinsam mit den 25 Städten und Gemeinden stellt der Landkreis Calw die Weichen für das digitale Zeitalter. Dazu wurde der Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw (EBLC) gegründet. Dessen Ziel ist es, alle 25 Städten und Gemeinden im Landkreis Calw und daran angrenzenden Regionen an ein NGA (Next Generation Access) – Backbone-Netz anzubinden, um allen Einwohner/innen des Landkreises Calw Zugang zu schnellem Internet zu ermöglichen. Dies kann durch den Bau eigener oder die Anmietung bestehender Leitungsinfrastrukturen (z.B. leere Wasserrohre) geschehen. Noch fehlende Trassen oder Lückenschlüsse werden durch koordinierte Baumaßnahmen erstellt.

Das Backbone-Netz ist vergleichbar mit einem Spinnennetz. Der EBLC hat das Glasfasernetz mit den Übergabepunkten in den Städten und Gemeinden sowie die innerörtlichen Netze dem privatwirtschaftlichen Netzbetreiber nswNetz überlassen. Der innerörtliche Glasfaserausbau liegt im Verantwortungsbereich der Städte und Gemeinden. Die Kommunen bauen dazu, auch bei weiteren Infrastrukturmaßnahmen oder Straßensanierungen, in den nächsten Jahren schrittweise ihre innerörtlichen Netze aus.

Der EBLC koordiniert, verwaltet und unterstützt die Kommunen bei der Planung, Ausschreibung und den Bau der innerörtlichen Netze. Außerdem ist er Ansprechpartner für Förderanträge, Finanzierung und rechtliche sowie steuerrechtliche Fragen. Der EBLC beschäftigt sich außerdem mit der Betreibersuche für die Verpachtung und begleitet das Projekt über Vertragsgeschäfte, Abrechnungsvorgänge bis hin zur Mitwirkung bei der Anschlussakquise.

Durch Kooperationen zwischen dem EBLC und den Städten und Gemeinden können Planungsprozesse koordiniert und die Glasfaser-Verlegung frühzeitig in Bauplanungen berücksichtigt und eingearbeitet werden. Beispielsweise werden bei innerörtlichen Baumaßnahmen Leerrohre für einen Glasfaserausbau gleich mitverlegt oder angemietet oder Versorgungsleitungen in Abstimmung mit den zuständigen Stadtwerken genutzt. Dadurch müssen Straßen nicht mehrfach geöffnet werden und den Bürgerinnen und Bürgern bleiben Schmutz und Baulärm, den Städten und Gemeinden unnötige Kosten erspart.

Ausbauschritte

Backbone-Netz Priorität 1:                        170 km (Zeitraum 2017/2018/2019)

Backbone-Netz Priorität 2:                        151 km (Zeitraum 2018/2019/2020)

Backbone-Netz gesamt:                            ca. 386 km

Alle Fakten auf einen Blick

Organisator:                                           Landkreis Calw, Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw (EBLC)

Nutzer:                                                  25 Städte und Gemeinden im Landkreis Calw

Technologie:                                          Highspeed Glasfaser (Backbone-Netz)

Backbone-Netz:                                     386 km (Kosten: ca. 9,5 Mio. Euro)

Gesamtkosten:                                      250-300 Mio. Euro (Ausbau des gesamten Landkreises mit FTTB)

Netzbetreiber:                                       nswnetz(Bietergemeinschaft aus Brain4kom AG, Gaggenau und der Sparkassen Informationstechnologie GmbH & Co. KG, Calw)

Wir setzen auf Glasfaser mit Höchstgeschwindigkeit

Glasfaser ist die Technologie der Zukunft! Für den flächendeckenden Breitbandausbau setzt der Landkreis daher auf den Ausbau von Glasfaserleitungen bis ans Haus. Glasfaser stellt die einzige Infrastruktur dar, die die heutigen und künftigen Anforderungen und Kapazitäten im digitalen Bereich erfüllt. Auf einer Glasfaserleitung (auch Lichtwellenleiter, kurz LWL genannt) gehen die Informationen als Lichtwellen auf die Reise. Dabei werden die Daten über optische Impulse rasant schnell und unempfindlich gegen Störungen übertragen. Die Lichtimpulse der Glasfasertechnik sind gegenüber den via Kupferkabel transportierten, elektrischen Signalen auch über weite Strecken deutlich leistungsfähiger – und das ohne Qualitätsverlust.

Ziel beim Aufbau eines Glasfasernetzes ist es, eine nachhaltige Infrastruktur für die nächsten 30 oder gar 50 Jahre zu errichten. Auch aufgrund der immer größer werdenden Datenmengen ist Glasfaser die Technologie der Zukunft. Die Technologie FTTH – Fibre to the home – steht für den direkten und durchgängigen Glasfaserweg bis in die Wohnung. Beim FTTH ist kein Zwischenschritt bis zum Haus-, bzw. Wohnungsanschluss notwendig. Dies bedeutet, dass die Daten auf direktem Glasfaserweg zu ihnen gelangen. Schnelles Internet über Glasfaserinfrastrukturen soll in der Zukunft den gleichen Qualitätsstandard darstellen wie Strom aus der Steckdose oder fließend Wasser im Haus.

Wie erfolgt der Glasfaseranschluss an mein Haus?

Durch den Bau des Backbone-Netzes werden die Grundvoraussetzungen geschaffen. Wenn dann der innerörtliche Ausbau der Städte und Gemeinden erfolgt ist, erbringt ein privater Netzbetreiber die Dienste für den Endkunden und stellt die Produkte wie Internetanschlüsse, Telefon oder IP-TV bereit. Er ist auch der spätere Vertragspartner der Endkunden.

Um die Glasfaser von der Straße bis an die Haushalte anzuschließen, sind Baumaßnahmen notwendig. Unter dem Bürgersteig wird Glasfaserkabel in Leerrohre eingeblasen, das künftig den Haushalt mit dem Datennetz verbindet. Auf der Höhe des Grundstücks des Privatkunden wird dann eine Abzweigung erstellt. Das Glasfaserkabel gelangt dann unterirdisch durch eine Bohrung bis ins Haus des Privatkunden. Dort wird dann im Keller ein Anschlusspunkt installiert. Von dort aus kann dann die Vernetzung im Haus durchgeführt werden.

Privathaushalte

Welche Vorteile bietet Ihnen schnelles Internet?

  • störungsfreies Webbrowsing, Telefonieren, Fernsehen, Video on Demand, Streaming, Online Gaming, Cloud Computing, VoIP, oder Skype in hoher Qualität
  • schneller Daten Up- und Download
  • Wertsteigerung Ihres Hauses
  • homeoffice: Arbeit im Firmennetzwerk über sichere Datenverbindungen von zu Hause aus anstatt zu pendeln
  • smart home: smart meter, motorisierte Rollläden, per App bedienbare Heizungen und Lichtquellen lassen sich bequem aus der Ferne überwachen und steuern
  • E-health: zukünftig können Arztbesuche über das Internet erledigt werden – so können Sie sich zeitaufwändige Arztbesuche sparen
  • E-learning: online und webbasiert lernen - Erwachsenenbildung, Hilfe und Unterstützung für Schüler und Studierende oder webbasierte Fernstudiengänge sind einige von vielen Möglichkeiten, die E-learning bietet

Gewerbe

Schnelles und zuverlässiges Internet ist auch in der Unternehmenswelt ein wichtiger Faktor. Online-Anwendungen, Online-Kommunikation und Industrie 4.0 – hohe Bandbreiten und hohe Datenübertragungsraten sind unerlässlich geworden. Denn nur so ist gewährleistet, dass digitale Geschäftsprozesse reibungslos ablaufen und Mehrwerte für Unternehmen und Kunden generiert werden.

Schnelle und zuverlässige Up- und Downloadgeschwindigkeiten sind entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens, weil dadurch grundlegende Voraussetzungen für Mobile Office, Home Office, Cloud Computing (virtuelles Rechenzentrum, Übertragung zu Terminalsystemen), Social Web, Telemedizin, IP-TV, TV-Stremaing oder Voice over IP geschaffen werden.

Die Unternehmen im Landkreis Calw profitieren von einer leistungsstarken Breitbandinfrastruktur. Mit einem Glasfaseranschluss können Unternehmen größte Datenmengen in Lichtgeschwindigkeit um die ganze Welt versenden. Im Hinblick auf ein eigenes Techniknetz können Unternehmen auf eine hohe Verfügbarkeit der geplanten Infrastruktur setzen. Außerdem können Unternehmen so ihr eigenes Rechenzentrum integrieren und sichern sich damit eine hervorragende Infrastruktur. Genauso können aber auch größte Datenmengen über das Datennetz schnell und sicher an eine Rechenzentrumsumgebung gesendet werden, die außerhalb des eigenen Standorts liegt. Eine Internet-Anbindung mittels Glasfaser ist daher sowohl Erfolgsfaktor als auch Wettbewerbsvorteil.

Aktuelles und Presse

Informationsveranstaltungen zum Breitbandausbau

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Corona-Situation derzeit Zugangsbeschränkungen zu den Informationsveranstaltungen gelten. Wenn Sie konkret vom Ausbau betroffen sind, erhalten Sie ein persönliches Einladungsschreiben mit genaueren Informationen.

Ausbaugebiet

Datum Uhrzeit Ort

Hier werden in Kürze Termine zu kommenden Informationsveranstaltungen eingestellt.

     

Aktuelle Pressemitteilungen


Landkreis Calw investiert erneut in den Breitbandausbau


Der Landkreis Calw investiert zusammen mit seinen Städten und Gemeinden erneut in den Breitbandausbau, diesmal mit einer Gesamtsumme von 29,2 Mio. Euro. Nach einem großen Ausschreibungsverfahren erhält die Netze BW GmbH den Auftrag, als Generalunter-
nehmer (GU) in neun kreisangehörigen Städten und Gemeinden (Altensteig, Bad Liebenzell, Bad Wildbad, Dobel, Gechingen, Haiterbach, Neuweiler, Simmersfeld und Unterreichenbach) innerörtliche Glasfasernetze mit einer Gesamtlänge von 180 km zu errichten. Landrat Helmut Riegger und Steffen Ringwald, Geschäftsführer der Netze BW, unterzeichneten am 12. August in Bad Liebenzell-Monakam den entsprechenden Folgevertrag.
Die ersten Bagger werden in den Ausbaugebieten noch im Spätsommer 2020 rollen. Bis spätestens zum 31.12.2022 werden alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. Nach Abschluss der Bautätigkeiten wird das Glasfasernetz dem privaten Netzbetreiber NSWnetz überlassen, der Endkundendienste und Produkte wie Internetanschlüsse, Telefon oder IP-TV bereitstellt.Er ist auch der spätere Vertragspartner der Endkunden. Für die Bürgerinnen und Bürger in den Ausbaugebieten werden jeweils Informationsveranstaltungen zum schnellen Internet stattfinden.
Bereits im Jahr 2018 wurde die erste große Generalunternehmer-Ausschreibung für den Bau innerörtlicher Glasfasernetze in 27 Ausbaugebieten in neun Städten und Gemeindenim Landkreis Calw durchgeführt. Die Bauarbeiten befinden sich derzeit in der Ausführung
und werden bis Sommer 2021 fertiggestellt sein.

Für Landrat Helmut Riegger bedeutet das zweite Breitbandausbauprojekt dieser Größenordnung im Landkreis Calw einen weiteren Meilenstein in Richtung Zukunft: „Mit unserem ersten Generalunternehmer-Projekt für den Breitbandausbau im Landkreis Calw haben wir bisher nur positive Erfahrungen gemacht – es läuft wie am Schnürchen! Ich freue mich sehr, dass wir nun schon in die zweite Runde gehen und einer flächendeckenden Versorgung des Landkreises mit schnellem Internet wieder einen großen Schritt näher kommen!“
Das Leistungspaket der Netze BW beinhaltet neben dem Verlegen der Leerrohre, die vorausgehenden Planungen, die Montage der Glasfaserkabel, die ausführliche Dokumentation und das gesamte Hausanschlussmanagement. Für die zweite Ausbauphase rechnet die
Netze BW mit einer Bauzeit von ca. 28 Monaten. „Wir sind stolz, hier mit dem Eigenbetrieb Breitband des Landkreis Calw den Ausbau des Glasfasernetzes voranzubringen“ betont Steffen Ringwald. „Gerade jetzt in den Zeiten der Corona-Krise, in der immer mehr Be-
schäftigte im Homeoffice arbeiten, wird deutlich, wie wichtig eine zuverlässige Internetversorgung ist.“

Zeitplan

Juli 2020 formelle Zuschlagserteilung
31.08.2020 Projektbeginn und Beginn der Planungsleistungen
30.11.2020 Spätestester Zeitpunkt des Baubeginns
31.12.2021 Fertigstellung von mind. 40% der geplanten innerörtlichen Verteilnetze und Fertigstellung aller für das landkreisweite Backbonenetz relevanten Trassenabschnitte
30.06.2022 Fertigstellung von mind. 70% der geplanten innerörtlichen Verteilnetze
31.12.2022 Fertigstellung von 100% der geplanten innerörtlichen Verteilnetze

Ausbaugebiete

Altensteig  Industriegebiet Turmfeld, Spielberg, Walddorf
Bad Liebenzell Beinber, Maisenbach-Zainen, Unterlengenhardt, Bad Liebenzell Teil
Bad Wildbad Bergorte, Hünerberg und Meistern
Dobel Gemeindegebiet
Gechingen Gewerbegebiet
Haiterbach Gewerbegebiet Haiterbach, Altnuifra, Haiterbach Nord, Haiterbach Mitte, Beihingen, Oberschwandorf, Unterschwandorf
Neuweiler Gewerbegebiet Neuweiler, Neuweiler Teil, Hofstett, Agenbach, Zwerenberg, Breitenberg
Simmersfeld Simmersfeld Teil, Fünfbronn
Simmozheim  Simmozheim Verteilnetz, Backbonetrassen
Unterreichenbach Dennjächt, Unterreichenbach Teil

Symbolische Unterzeichnung des Generalunternehmer-Vertrags im Dorfzentrum Bad Liebenzell Monakam 

Die Verantwortlichen berichten über den Ablauf des Großprojekts. (v.l.n.r. Landrat Helmut Riegger, Geschäftsführer Netze BW Steffen Ringwald, Bürgermeister Stadt Bad Liebenzell Dietmar Fischer, Geschäftsführer Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw Andreas Knörle) 

Bildquelle: Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw

Neue Technologie beim Breitbandausbau kommt zum Einsatz

Mit dem Spezialverfahren „LAYJET“ effizient Kabel verlegen. Der Breitbandausbau ist im Landkreis Calw schon weit fortgeschritten. Immerhin sind schon 380 Kilometer Glasfaserkabel für das Backbone-Netz im Landkreis verlegt worden. Jetzt kann der Ausbau noch schneller vorangehen, weil das damit beauftragte Unternehmen Netze BW ein in Österreich entwickeltes Spezialverfahren zur Anwendung bringt. Beim Vorort-Temin in Enzklösterle machten sich Landrat Helmut Riegger und Enzklösterles Bürgermeister Sascha Dengler im Beisein von Vertretern der Straßenbauabteilung und des Eigenbetriebs Breitband ein Bild von dem Spezialverfahren „Layjet“. Damit werden in einem Arbeitsgang das Straßenbankett aufgefräst, das Glasfaserkabel in einer Tiefe von 50-70 cm verlegt und der Schacht sofort wieder verschlossen, so dass die Straße dank eines besonderen Verdichtungsverfahrens danach gleich wieder befahren werden kann. „Ich bin begeistert, wie schnell und einfach dank dieser Methode Glasfaserkabel verlegt werden können“, sagt Landrat Riegger am Montag beim Begutachten des Echtbetriebs mit der Kabelverlegfräse. „So können wir unser Ziel, den gesamten Landkreis mit Glasfaser zu versorgen, noch schneller erreichen.
Am Tag können bis zu drei Kilometer Kabel verlegt werden, während es mit den herkömmlichen Verlegemethoden etwa 150 Meter pro Tag sind. Dank der schonenden Vorgehensweise kommt es nur zu geringen Lärm- und Staubbelastungen sowie zu minimalen Verkehrsbehinderungen.
Layjet wird im Landkreis zunächst auf einer Strecke von 1,5 Kilometern in Enzklösterle zwischen Gompelscheuer und Rohnbach eingesetzt. Mit dem Layjet-Verfahren verringert sich im Vergleich zur konventionellen Bauweise die Bauzeit von vier Wochen auf einen Tag. Das innovative Verfahren wird künftig auch in weiteren Ausbaugebieten im Landkreis Calw angewandt, sofern es naturschutz- und wasserrechtliche Vorgaben erlauben.

Bild 1: Haben sich das neue Layjet-Verfahren vor Ort genau angeschaut: V.l. Sascha Dengler (Bürgermeister Gemeinde Enzklösterle), Helmut Riegger (Landrat), Dr. Christoph Müller (Geschäftsführer Netze BW), Bernt Ringhofer (International Sales Director Layjet).

Bild 2: Mit dem in Österreich entwickelten Layjet-Verfahren reduziert sich die Verlegezeit von Glasfaserkabeln von vier Wochen auf einen Tag. 

Bildquelle: Landratsamt Calw

Startschuss für schnelles Internet in Enzklösterle-Gompelscheuer 

Es geht los mit superschnellem Internet im Kreis Calw: Am Donnerstag (11.07.2019) wurde der symbolische Startschuss für die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Enzklösterle-Gompelscheuer gegeben. Thomas Strobl, zuständiger Minister und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, war in den Landkreis Calw gekommen, um gemeinsam mit Landrat Helmut Riegger, Bürgermeister Sascha Dengler (Gemeinde Enzklösterle), Vertretern des aus-
führenden Bauunternehmens Netze BW und des Netzbetreibers NSWnetz, Gemeinderatsmitgliedern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Netz feierlich in Betrieb zu nehmen. Ab sofort können die Kunden in Gompelscheuer das schnelle Internet nutzen. Im neuen Netz sind Telefonieren und Surfen mit Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich. Dafür hat die Netze BW Glasfaserverbindungen bis ans Haus („Fibre to the Building/to the Home“) verlegt. Der Netzbetreiber NSWnetz, eine Bietergemeinschaft aus der Sparkassen-IT und der Brain4kom AG, stellt die Endkundendienste und Produkte wie Internetanschlüsse und Telefon bereit und ist der Vertragspartner der Endkunden. Landrat Helmut Riegger sieht in der Versorgung des kleinen Schwarzwaldortes mit schnellem Internet „einen großen technischen Fortschritt“. „In kürzester Zeit sind jetzt Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt oder wichtige geschäftliche Daten per E-Mail versandt. Schnelles Internet gehört im digitalisierten Zeitalter einfach zum normalen Standard. Es erhöht die Lebens- und Wohnqualität und ist wichtig für die Unternehmen, um konkurrenz- und wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Riegger.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurde gemeinsam mit Klaus Mack, Bürgermeister der Stadt Bad Wildbad, die aktuelle Breitband-Baustelle in Sprollenhaus besichtigt. Bis Ende dieses Jahres soll dort der Netzbetrieb aufgenommen werden.

Auch in weiteren Gebieten des Landkreises Calw befindet sich das schnelle Internet derzeit im Ausbau. Durch die Netze BW werden aktuell die neun kreisangehörigen Städte und Gemeinden Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Enzklösterle, Haiterbach, Neuweiler, Oberreichenbach, Schömberg und Simmersfeld bis Ende März 2021 jeweils mit einem innerörtlichen Glasfasernetz ausgestattet. Dafür investieren der Landkreis Calw und die Kommunen eine Summe von rund 20,5 Millionen Euro.

Insgesamt hat der Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw für den über- und innerörtlichen Ausbau schon über 500 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Damit nimmt der Landkreis in Baden-Württemberg eine Spitzenposition bei der Glasfaserversorgung ein, von der vor allem die bislang unterversorgten Gebiete profitieren.


Bildunterschrift: Mit vereinten Kräften für schnelles Internet in Enzklösterle-Gompelscheuer:
(v.l.) Bodo Moray (Geschäftsführer Netze BW), Andreas Knörle (Geschäftsführer Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw), Minister Thomas Strobl, Hans Neuweiler (stv. Vorstandsvorsitzender Sparkasse Pforzheim Calw), Alexander Siebnich (Vorstand brain4kom AG), Landrat Helmut Riegger und Bürgermeister Sascha Dengler (Enzklösterle) drücken den „roten Knopf“.

Spatenstich für den innerörtlichen Breitbandausbau im Landkreis Calw

Auftakt für das schnelle Internet: Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am Freitag (03.05.2019) im Oberreichenbacher Ortsteil Würzbach-Naislach der Startschuss für den vom Land Baden-Württemberg geförderten innerörtlichen Breitbandausbau im Landkreis Calw gegeben.

Im Rahmen dieses Projekts werden die neun kreisangehörigen Städte und Gemeinden Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Enzklösterle, Haiterbach, Neuweiler, Oberreichenbach, Schömberg und Simmersfeld jeweils mit einem innerörtlichen Glasfasernetz ausgestattet. Dafür investieren die Kommunen in enger Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw (EBLC) rund 20,5 Millionen Euro.

Den Aufbau dieses Netzes mit einer Gesamtlänge von 113 Kilometern übernimmt die Netze BW GmbH als Generalunternehmer. Sie konnte das große Ausschreibungsverfahren, welches der EBLC im vergangenen Jahr als Service für die Kreiskommunen durchgeführt hat, für sich entscheiden. Im Dezember 2018 erhielt die Netze BW GmbH den Auftrag, sowohl die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen zu schlüsselfertigen und funktionsfähigen innerörtlichen Verteilnetzen als auch die Herstellung der Hausanschlüsse, das Hausanschlussmanagement und das Mitverlegungsmanagement inklusive notwendiger Tiefbauleistungen zu erbringen. Bis spätestens 31. März 2021 werden alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin wird das Glasfasernetz schrittweise dem privaten Netzbetreiber NSWnetz überlassen, der Endkundendienste und Produkte wie Internetanschlüsse, Telefon oder IP-TV bereitstellt. Er ist auch der spätere Vertragspartner der Endkunden. Im Laufe dieses Jahres werden für die Bürgerinnen und Bürger in den Ausbaugebieten Informationsveranstaltungen zum schnellen Internet stattfinden.

Bildunterschrift: Freuen sich über den Beginn des innerörtlichen Breitbandausbaus in neun Kommunen des Landkreises Calw v.l. Andreas Knörle (Geschäftsführer Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw), Karlheinz Kistner (Bürgermeister Oberreichenbach), Landrat Helmut Riegger, Martin Buchwald (Bürgermeister Neuweiler), Martin Konermann (Technischer Leiter Netze BW GmbH), Markus Wendel (Bürgermeister Bad Teinach-Zavelstein), Sarah Horn (Kämmerin/Hauptamtsleiterin Enzklösterle), Jochen Stoll (Bürgermeister Simmersfeld), Jochen Borg (stellvertretender Bürgermeister Bad Wildbad).

Bildquelle: Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw. 

Zeitplan

31.12.2019 Fertigstellung von mind. 30 % der geplanten innerörtlichen Verteilnetze

31.12.2020 Fertigstellung von mind. 80 % der geplanten innerörtlichen Verteilnetze

Bis 31.03.2021

Fertigstellung von 100 % der geplanten innerörtlichen Verteilnetze

Spitzenplatz bei Breitband-Förderung für den Kreis Calw 

Wie aus der am 07.01.2019 veröffentlichten Jahresbilanz zum Breitbandausbau des Landes Baden-Württemberg hervorgeht, belegt der Landkreis Calw bei der Förderung für den Ausbau der Breitbandversorgung 2018 einen Spitzenplatz
Der Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw (EBLC) erhielt im vergangenen Jahr für seine Maßnahmen zum Erreichen einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet im Landkreis Calw Fördermittel in Höhe von rund 12,7 Millionen Euro. Damit erreichte er hinter dem Alb-Donau-Kreis Platz zwei im landesweiten Förder-Ranking. Die Fördersumme bezieht sich auf 48 Projekte, die zum Teil bereits abgeschlossen wurden, sich aktuell in der Umsetzung befinden oder ab diesem Frühjahr starten. Der zu leistende Eigenanteil des Landkreises Calw für Bau und Technik beläuft sich voraussichtlich auf insgesamt sechs bis sieben Millionen Euro. „Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg eine so große Zahl an Projekten im Landkreis Calw realisieren können. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen und urbanen Raum geleistet, denn die Versorgung mit leistungsfähigen Internetanschlüssen stellt heutzutage einen ganz entscheidenden Standortfaktor dar“, so Landrat Helmut Riegger.

Auch Andreas Knörle, Dezernent im Landratsamt Calw und Geschäftsführer des EBLC zeigt sich mit dem bisher Erreichten zufrieden: „Durch eine innovative Herangehensweise und die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren Kreiskommunen und dem Land Baden-Württemberg ist es dem Kreis Calw gelungen, binnen kürzester Zeit einen großen Schritt in Richtung flächendeckender Breitbandversorgung zu machen. Dabei nehmen wir in der ländlich geprägten Region Nordschwarzwald die Stellung als Impulsgeber und Treiber ein, wodurch letztlich die gesamte Region profitiert.“

Insgesamt bewilligte das Land Baden-Württemberg für den Breitbandausbau im Jahr 2018 rund 112 Millionen Euro Fördermittel für 541 Projekte. Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg unter https://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/jahresbilanz-breitbandausbau-2018/ zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Netze BW GmbH und des Landkreises Calw vom 20.12.2018

Landkreis Calw erteilt Startschuss für zweite Phase des Breitbandausbaus

Ab Frühjahr 2019 beginnen in neun Kreiskommunen die Arbeiten zur Errichtung innerörtlicher Glasfasernetze

Nachdem der überörtliche Glasfaserausbau zur Erstellung eines Backbone-Netzes im Landkreis Calw zwischenzeitlich weitestgehend abgeschlossen ist, startet nun die zweite Phase des Breitbandausbaus.

Wie im Rahmen eines Pressetermins am Donnerstag (20.12.2018) bekannt gegeben wurde, investieren die kreisangehörigen Städte und Gemeinden Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Enzklösterle, Haiterbach, Neuweiler, Oberreichenbach, Schömberg und Simmersfeld in enger Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw (EBLC) rund 20,5 Millionen Euro in die Errichtung innerörtlicher Glasfasernetze mit einer Gesamtlänge von 113 Kilometern.  

Als Service für die Kreiskommunen hatte der EBLC in den vergangenen Wochen hierfür ein großes Ausschreibungsverfahren zur Gewinnung eines Generalunternehmers durchgeführt, welches die Netze BW GmbH für sich entscheiden konnte. Im Zuge einer symbolischen Vertragsunterzeichnung erhielt sie den Auftrag, sowohl die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen zu schlüsselfertigen und funktionsfähigen innerörtlichen Verteilnetzen als auch die Herstellung der Hausanschlüsse, das Hausanschlussmanagement und das Mitverlegungsmanagement inklusive notwendiger Tiefbauleistungen zu erbringen.

„Wir freuen uns sehr, den Zuschlag erhalten zu haben, als verantwortlicher Generalunternehmer für die Kommunen des Landkreises Calw betriebsbereite Glasfasernetze zu errichten. Die Netze BW hat in den letzten Jahren bereits in vielen Kommunen Leerrohranlagen zur Belegung mit Glasfaserkabeln verlegt und so die erforderliche Infrastruktur für eine leistungsstarke Internetverbindung bereitgestellt. Im Fokus stand dabei immer, möglichst viele Privat- oder Gewerbekunden an das Netz der Zukunft anzuschließen. Dies kann im Zuge der Baumaßnahmen kostengünstig erfolgen“, so Matthias Groß, verantwortlicher Leiter Sparte Dienstleistungen der Netze BW GmbH.

Die ersten Bagger werden in den Ausbaugebieten im Frühjahr 2019 rollen. Bis spätestens zum 31.03.2021 werden alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. Nach Abschluss der Bautätigkeiten wird das Glasfasernetz dem privaten Netzbetreiber NSWnetz überlassen, der Endkundendienste und Produkte wie Internetanschlüsse, Telefon oder IP-TV bereitstellt. Er ist auch der spätere Vertragspartner der Endkunden. Im Jahr 2019 werden für die Bürgerinnen und Bürger in den Ausbaugebieten Informationsveranstaltungen zum schnellen Internet stattfinden.

Für Landrat Helmut Riegger bedeutet der Vertragsabschluss mit der Netze BW GmbH einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft: „Der Breitbandausbau geht voran! Wir wollen den Landkreis Calw so schnell wie möglich mit schnellem Internet versorgen und sind mit diesem Großprojekt auf dem besten Weg!“

Auch Andreas Knörle, Dezernent im Landratsamt Calw und Geschäftsführer des Eigenbetriebs Breitband Landkreis Calw, zog zur Auftragsvergabe erfreut Bilanz: „Die Kosteneinsparungen und Synergieeffekte, die wir durch die Generalunternehmer-Ausschreibung generieren konnten, sind immens. Es ist großartig, dass alle neun teilnehmenden Kommunen an einem Strang ziehen!“

  

Zeitplan

17.12.2018

formelle Zuschlagserteilung

 

01.01.2019

Vertragsbeginn zwischen GU und den einzelnen Städten und Gemeinden,  gleichzeitig Projektbeginn und Beginn der Planungsleistungen;

Baubeginn (spätestens 01.05.2019)

 

31.12.2019      

Fertigstellung von mind. 30 % der geplanten innerörtlichen Verteilnetze

 

31.12.2020     

Fertigstellung von mind. 80 % der geplanten innerörtlichen Verteilnetze

 

Bis 31.03.2021            

Fertigstellung von 100 % der geplanten innerörtlichen Verteilnetze

 

 

 

Ausbaugebiete

Bad Liebenzell

Stadtteil Monakam, Stadtteil Unterhaugstett, Backbonetrasse, Rathaus bis Monbachtal, Stadtteil Möttlingen

 

Bad Teinach-

Zavelstein

Bereiche Emberg und Schmieh, Stadtteil Sommenhardt, Bereich Zavelstein, Schulstandort und Gewerbebetriebe

 

Bad Wildbad

Gewerbegebiete und Schulstandort Stadtteil Calmbach, Backbonetrasse Bad Wildbad-Lautenhof, Bereich Lautenhof, Bereiche Sprollenhaus, Christophshof, Bais und Sprollenmühle, Stadtteil Nonnenmiss, Bereich Johannesklinik

 

Enzklösterle

Ortsteil Enzklösterle, Ortsteil Nonnenmiss, Bereich Enzklösterle Süd

 

Haiterbach

Wohnlage Kernstadt Haiterbach Süd, Gewerbegebiete Kernstadt Haiterbach, Gewerbegebiete und Schulstandort Stadtteil Beihingen, Gewerbegebiete und Schulstandort Stadtteil Oberschwandorf

 

Neuweiler

Ortsteil Gaugenwald

 

Oberreichenbach

Ortsteil Würzbach mit Naislach, Ortsteil Igelsloch mit Siehdichfür

 

Schömberg

Ortsteil Bieselsberg, Ortsteil Oberlengenhardt

 

Simmersfeld

Gewerbegebiet Simmersfeld, Ortsteile Aichhalden, Wohnlage Ettmansweiler Nord

     

Pressemitteilung des Landkreises Calw vom 20.11.2018

Landkreis Calw europaweit für Breitbandinitiative ausgezeichnet

In feierlichem Rahmen und unter prominenter Besetzung fand am Montagabend (19.11.2018) in Brüssel die Verleihung des European Broadband Award statt. Bei 198 Bewerbungen aus ganz Europa, davon 36 aus Deutschland, erreichte der Landkreis Calw in seiner Kategorie einen Platz unter den drei Finalisten.

Eine Fachjury hatte die Breitbandinitiative des Landkreises in der Kategorie „Innovative Finanzierungs-, Wirtschafts- und Investitionsmodelle“ insbesondere hinsichtlich der außergewöhnlichen Struktur und Systematik der Kostenverteilung zwischen Landkreis und Kreiskommunen sowie der Zusammenarbeit mit der S-IT Service GmbH positiv bewertet.

„Die Auszeichnung als Finalist dieses renommierten Wettbewerbs zeigt, dass wir mit unserem Breitbandprojekt auf dem richtigen Weg sind. Ich freue mich, dass das Modell sowie das Engagement des Landkreises Calw und aller beteiligter Kreiskommunen europaweit Anerkennung finden“, so der Calwer Landrat Helmut Riegger nach der Preisverleihung.

Auch Andreas Knörle, Dezernent im Landratsamt Calw und Geschäftsführer des Eigenbetriebs Breitband Landkreis Calw (EBLC), zeigte sich zufrieden: „Die Platzierung würdigt unsere Arbeit der letzten beiden Jahre, in denen es uns gelungen ist, trotz topographisch schwieriger Bedingungen die Grundlage für eine flächendeckende Versorgung des Landkreises Calw mit leistungsfähigem Internet zu schaffen.“

Mit dem European Broadband Award zeichnet die EU-Kommission jedes Jahr europaweit innovative und erfolgreiche Projekte zum Ausbau von schnellem Internet aus. Durch die Gründung des EBLC und die Umsetzung seiner Breitbandinitiative hat es sich der Landkreis Calw zur Aufgabe gemacht, alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden an ein landkreisweites Glasfaser-Backbone-Netz anzuschließen, um allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu schnellem Internet zu ermöglichen. Inzwischen verfügt der EBLC kreisweit über ein mehr als 400 Kilometer langes Backbone-Netz.

Die Vertreter des Landkreises Calw nahmen am Montagabend in Brüssel die Auszeichnung als Finalist des European Broadband Award entgegen.

v.l. Ulrich Kallfass (Mitglied des Kreistags Calw), Helmut Riegger (Landrat des Landkreises Calw), Marija Gabriel (EU-Kommissarin für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft), Andreas Knörle (Dezernent im Landratsamt Calw und Geschäftsführer des Eigenbetriebs Breitband Landkreis Calw) und sein Mitarbeiter Bernd Land.

Bildquelle: Landratsamt Calw

Schwarzwälder Bote 20.11.2018 - Die Mission Breitband geht in Brüssel weiter

Cable!Vision 5/2018 - Mit Gigabit durch den Nordschwarzwald

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