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Hilfe zur Pflege

Menschen, die durch körperliche, geistige oder seelische Erkrankungen oder Behinderungen nicht mehr in der Lage sind, die regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auszuführen und deshalb in erheblichem Maße fremder Hilfe bedürfen, können Hilfe zur Pflege sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich beanspruchen.

Pflegeleistungen sollen soweit als möglich im häuslichen Bereich organisiert werden.

Ist für eine pflegebedürftige Person die Aufnahme in ein Pflegeheim unvermeidbar, weil die notwendige Pflege und Betreuung durch Angehörige, ambulante Pflegedienste oder in Form von teilstationären Hilfen nicht mehr ausreichend sichergestellt werden kann, werden im Rahmen der Sozialhilfe nicht gedeckte Pflegeheimaufwendungen übernommen.

 Vorrangig einzusetzen sind:

  • eigenes Einkommen und/oder Vermögen,
  • Leistungen der Pflegeversicherung,
  • Unterhaltsleistungen,
  • sonstige vorrangige Ansprüche (z. B. aus Übergabeverträgen oderSchenkungen)

Den Grad der Pflegebedürftigkeit und ggf. die Frage, ob eine Heimunterbringung notwendig ist, stellt der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) fest. Der Sozialhilfeträger ist an das Ergebnis dieser Untersuchungen gebunden. Erster Ansprechpartner bei einer notwendigen Heimunterbringung ist deshalb die gesetzliche Kranken-/Pflegekasse. Wird von dort die Notwendigkeit einer Heimunterbringung bestätigt, prüft die Abteilung Soziale Hilfen die wirtschaftlichen Verhältnisse der Leistungsberechtigten und ihrer unterhaltspflichtigen Angehörigen.

 

Gesetzesgrundlage/n:

Siebtes Kapitel des Sozialgesetzbuches Zwölftes Buch   (SGB XII, §§ 61 bis 66)

 

Formulare/Anträge:

Sie können die Anträge beim Landratsamt Calw, Soziale Hilfen, Vogteistraße 42 - 46, 75365 Calw und bei den Bürgermeisterämtern Ihrer Gemeinde stellen oder Sie fordern die Anträge bei uns telefonisch, schriftlich oder per E-Mail an.

 

Folgende Unterlagen sind dem Antrag beizufügen:

  • Bescheide der Pflegekasse
  • Einkommensnachweise
  • Vermögensnachweise
  • Im Einzelfall können eventuell noch weitere Nachweise erforderlich sein

 

Wichtiger Hinweis:

Sozialhilfeleistungen können immer erst ab Bekanntwerden der Notlage, also nicht für die Vergangenheit, beim Sozialhilfeträger bewilligt werden.
 
Sie können sich gerne persönlich beraten lassen. Vereinbaren Sie hierfür bitte einen Termin mit Ihrer Ansprechpartnerin. Welche Ansprechpartnerin für die jeweilige Gemeinde oder Stadt zuständig ist, sehen Sie in folgender Übersicht:

(Teil-)Kommune Ansprechpartnerin
Altensteig Patricia Schmid
Althengstett Brigitte Ott
Bad Herrenalb Margrit Hildinger
Bad Liebenzell Brigitte Ott
Bad Teinach-Zavelstein Brigitte Ott
Bad Wildbad Helga Bauer

Calw - Heumaden

Calw - Stammheim

Calw - Wimberg

Helga Bauer

Calw - Kernstadt

Calw - Altburg

Calw - Hirsau

Brigitte Ott
Dobel Margit Hildinger
Ebhausen Patricia Schmid
Egenhausen Patricia Schmid
Enzklösterle Margit Hildinger
Gechingen Patricia Schmid
Haiterbach Patricia Schmid
Höfen an der Enz Brigitte Ott
Nagold Patricia Schmid
Neubulach Helga Bauer
Neuweiler Brigitte Ott
Oberreichenbach Brigitte Ott
Ostelsheim Brigitte Ott
Rohrdorf Patricia Schmid
Schömberg Margit Hildinger
Simmersfeld Patricia Schmid
Simmozheim Brigitte Ott
Unterreichenbach Margit Hildinger
Wildberg Patricia Schmid