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Bisphenol A (BPA) in der Trinkwasserinstallation

Bisphenol A ist eine chemische Verbindung, die als endokriner Disruptor gilt und im Verdacht steht, krebserregend zu sein, sowie das Immunsystem zu schädigen.

Besonders problematisch ist die Freisetzung von BPA aus Epoxidharzen. In der Vergangenheit wurden oftmals brüchige Trinkwasserleitungen mit einer Innenrohrbeschichtung saniert. Auf den ersten Blick war dieses Verfahren kostengünstig, schnell und sauber. Jedoch hat die Erfahrung gezeigt, dass durch Alterungsprozesse und thermische Belastung der Epoxidharzbeschichtung Chemikalien ins Trinkwasser abgegeben werden.

In zahlreichen Fällen wird der seit 2024 geltende Trinkwassergrenzwert deutlich überschritten. Besonders betroffen ist das Warmwasser, während im Kaltwasser BPA meist nicht nachgewiesen wird.

CVUA Stuttgart | Bisphenol A im Trinkwasser...

Wer als Betreiber, Eigentümer und Mieter befürchtet, dass Rohrleitungen im Haus mit Epoxidharz beschichtet wurden, hat u.a. folgende Möglichkeiten der Überprüfung:

  • Sichten vorhandener Handwerkerrechnungen, Sanierungsberichte oder Bauunterlagen,
  • gutachterliche Überprüfung zum Beispiel an einem ausgebauten Rohrstück
  • Probenahme auf Bisphenol A in der Warmwasserzirkulation durch ein akkreditiertes Labor.

Liste_der_Untersuchungsstellen_fuer_Trinkwasser_02.pdf

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