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Landschaft Welle
25.03.2020

Haushalte mit Corona-Patienten: Alle Abfälle in die Restmülltonne

Für Haushalte, in denen Personen leben, die positiv auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet wurden oder als Corona-Verdachtsfall unter Quarantäne gestellt sind, gelten besondere Regelungen für die Abfallentsorgung: Alle Abfälle sind über die Restmülltonne zu entsorgen, die sonst geltende Trennpflicht entfällt.

Grundsätzlich besteht im Landkreis Calw die Trennpflicht, sodass Bioabfälle, Papier, Glas und Verpackungsabfälle getrennt vom Restmüll erfasst und gesammelt werden. Nach Maßgabe des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg müssen jedoch sämtliche Abfälle aus Haushalten, in denen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infizierte oder als Corona-Verdachtsfall unter Quarantäne stehende Personen leben, vorsorglich über die Restmülltonne entsorgt werden. Diese Haushalte sind somit von der sonst geltenden Trennpflicht entbunden. Die Abfälle sollten in stabilen und verknoteten Müllsäcken in die Restmülltonne gegeben werden. Dies gilt für betroffene Haushalte so lange, bis alle infizierten Personen als genesen gelten und die Quarantäne aufgehoben wird.

Auch hier gilt: Überfüllte Gefäße sind von der Abfuhr ausgeschlossen. Wenn die Größe der vorhandenen Restmülltonne in diesem begrenzten Zeitraum nicht ausreicht, ist die Abfallberatung der AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH (AWG) die richtige Adresse: Unter der kostenlosen Servicenummer 0800 30 30 839 oder per E-Mail an kontakt@awg-info.de kann man sich hinsichtlich der besten Lösung für diesen Zeitraum beraten lassen.

Alle übrigen Haushalte entsorgen ihre Abfälle weiter getrennt wie bisher, um die Entsorgungskapazitäten in den Müllverbrennungsanlagen nicht unnötig zu belasten.

Weitere Informationen zu allen Auswirkungen des Coronavirus auf die Abfallwirtschaft im Landkreis Calw sind auch auf der Website der AWG unter www.awg-info.de erhältlich.