Brandschutz durch die Abgabe von Elektronikschrott
Nach wie vor ist es im wahrsten Sinne des Wortes „brandgefährlich“ alte Elektrogeräte, Batterien und Akkus falsch zu entsorgen. Die AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH (AWG) gibt daher Tipps für die Anlieferung an Recyclinghöfen und Entsorgungsanlagen.
Batterien und Akkus können Brände verursachen. Besonders, wenn sie defekt oder aufgebläht sind. Um Schäden und Brände zu vermeiden, sollten sie – ebenso wie Elektrogeräte – auf den Entsorgungsanlagen oder Recyclinghöfen abgegeben und keinesfalls über Abfalltonnen entsorgt werden.
Eine gute Trennung minimiert das Brandrisiko: Bildschirmgeräte, Lampen und Kleingeräte, im Fachjargon Sammelgruppen 2,3 und 5 genannt, dürfen daher ausschließlich durch das geschulte Personal der Recyclinghöfe einsortiert werden. Für die Kundschaft bedeutet dies, dass die Geräte auf die gekennzeichnete Abgabetheke der Höfe abgestellt werden und nicht selbst in die Behälter geworfen werden dürfen. Hierbei ist es wichtig, bei allen Geräten die Batterien oder Akkus, wenn möglich, zu entnehmen und getrennt von den Geräten auf der Theke abzulegen.
Ein zahlenmäßig zunehmendes Brandrisiko sind die E-Vapes. Diese dürfen zwar mittlerweile an allen Verkaufsstellen abgegeben werden, aber manche Tankstellen, Kioske oder andere Verkaufsstellen sind sich des besonderen Risikos der Lagerung bis zur Abholung nicht bewusst. Daher werden auch diese von der AWG kostenlos angenommen.
Kühlgeräte, Wärmeüberträger und Großgeräte (Kantenlänge größer 50 cm) können weiterhin von der Kundschaft selbst in die jeweiligen Container gestellt werden. Voraussetzung: sie enthalten keine fest verbauten Akkus.
Fragen zu den Öffnungszeiten oder zur Entsorgung von ausgedienten Elektrogeräten beantwortet die Abfallberatung unter der kostenlosen Servicenummer 0800 3030839. Aktuelle Informationen gibt es auch im Internet unter www.awg-info.de.
