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Landschaft Welle
21.08.2026

Großer Finnlandtag im Nationalparkzentrum

LEADER-Kooperationsprojekt macht deutsch-finnischen Jugendaus tausch möglich – mit dabei Ministerin Marion Gentges und Landrat Andreas Junt

NORDSCHWARZWALD. Eingeladen zu diesem Event haben die Young Explorers Schwarzwald und die LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald. Letztere pflegt bereits seit 2020 Kontakte zu den zu den finnischen LEADER-Regionen Koillismaa, Elävä Kainuu und Oulujärvi.

Um eine internationale Begegnung von jungen Menschen aus dem Schwarzwald mit jungen Menschen aus den LEADER-Regionen in Finnland zu ermöglichen, wurde 2024 gemeinsam mit den Young Explorern des Nationalparks Schwarzwald das Projekt „Exploring Nature - Eco European Young Exchange with Finland" entwickelt.

Als Kooperationspartner auf deutscher Seite mit dabei sind auch die LEADER Regionen Mittelbaden und Ortenau sowie der Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald e.V.

Im August letzten Jahres war es dann soweit 15 junge Menschen aus dem Schwarzwald reisten mit Zug und Fähre nach Finnland und verbrachten dort gemeinsam mit der finnischen Jugendgruppe unvergessliche Tage. Nun sind die Jugendlichen aus Finnland zu Besuch im Schwarzwald. Im Rahmen des gestrigen „Finnlandtages“ wurden sie von der Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden der LEADER Aktionsgruppe Nordschwarzwald, Landrat Andreas Junt und deren Geschäftsführerin Dajana Greger persönlich im Schwarzwald „Willkommen“ geheißen. Nach einem Impulsvortrag von Frau Prof. Dr. Monika Bachinger von der Hochschule Rottenburg, verbrachten dann alle Beteiligten gemeinsam einen inspirierenden Nachmittag im Nationalparkzentrum.

Bei dem gemeinsamen Austausch, an dem auch die Landtagsabgeordneten Katrin Schindele (CDU) und Dr. Daniel Belling (GRÜNE) teilnahmen sowie zahlreiche weitere regionale Partner und Akteure, ging es dann um den europäischen Vernetzungsgedanken, um Klima- und Ressourcenschutz, um Biodiversität aber vor allem auch – inspiriert durch den Vortrag von Frau Prof. Dr. Bachinger – um die Natur und die Beziehung zu ihr sowie die Frage, wie junge Menschen Natur erleben und was bestimmte Orte für sie persönlich bedeutsam macht.

In Gruppen gingen die Teilnehmenden dann der Frage nach, welche Naturorte für sie persönlich wichtig sind. In Collagen stellten sie ihre Lieblingsplätze dar und berichteten, was sie dort erleben und warum gerade diese Orte für sie bedeutsam sind. Aus diesen Erfahrungen entwickelten die Jugendlichen Hinweise darauf, was Orte brauchen, damit junge Menschen Beziehungen zu Natur aufbauen können. Die Ergebnisse sollen Impulse dafür geben, Natur nicht nur zu schützen und zugänglich zu machen, sondern jungen Menschen eigenständige, vielfältige und persönlich bedeutsame Naturerfahrungen zu ermöglichen.