Neue Selbsthilfegruppe: Unterstützung nach narzisstischem Missbrauch und Beziehungsgewalt
Erstes Treffen und Gruppengründung für 24. September 2026 geplant – Interessierte können sich bis zum 17. September 2026 bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) melden.
Ängste, depressive Verstimmungen, Dauerstress oder Selbstzweifel: Die psychischen Folgen von emotionaler, sexueller, finanzieller oder sozialer Gewalt in Beziehungen – häufig im Kontext von narzisstischem Missbrauch – sind für Betroffene oft enorm belastend. Ob in der Partnerschaft, der Familie oder im sozialen Umfeld: Viele Menschen fühlen sich mit ihren Erfahrungen isoliert und unverstanden.
Um einen Weg aus dieser Belastung zu finden, wird im Landkreis Calw eine neue Selbsthilfegruppe gegründet. Sie richtet sich ausdrücklich an Betroffene (nicht an ausübende Personen) und bietet einen geschützten, auf Wunsch anonymen Rahmen für den gegenseitigen Austausch.
Ziel ist es, das Erlebte ohne Bewertungsdruck zu verarbeiten, sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.
In der Gruppe finden Betroffene:
• Erfahrungsaustausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen
• Verständnis und Zuhören in einem respektvollen, vertraulichen Rahmen
• Gegenseitige Ermutigung und Stärkung für den Alltag
Die Teilnahme ist freiwillig und vertraulich. Die Selbsthilfegruppe ersetzt keine Therapie, kann diese aber sinnvoll ergänzen.
Anmeldung und Ablauf: Das erste Treffen zur Gruppengründung ist für Donnerstag, den 24. September 2026, geplant. Die genauen Details wie Uhrzeit und Veranstaltungsort werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Interessierte können sich bis zum 17. September 2026 bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) unter der Telefonnummer 07051 160-199 oder per E-Mail an selbsthilfe@kreis-calw.de melden.
Alle Anfragen und Daten werden streng vertraulich behandelt.
