Weitere Notfalltreffpunkte im Landkreis Calw
Auf Initiative des baden-württembergischen Innenministeriums werden Kommunen für das Einrichten von Notfalltreffpunkten (NFTP) ausgestattet. Im Landkreis Calw erhielten nun folgende Städte und Gemeinden ein entsprechendes Musterausstattungsset: Althengstett, Bad Liebenzell, Calw, Enzklösterle, Haiterbach, Höfen an der Enz, Neuweiler und Rohrdorf.
Diese Musterausstattungssets, die offiziell von André Weiss, Sachgebietsleiter des Bereichs Katastrophenschutz im Landratsamt Calw, übergeben wurden, sind standardisierte Materialpakete. Mit ihnen werden behördlich eingerichtete Anlaufstellen für die Bevölkerung im Krisenfall – wie etwa bei einem langanhaltenden Stromausfall (Blackout), dem Ausfall der Telekommunikation oder bei Evakuierungen ausgerüstet.
Die Notfalltreffpunkte dienen als erste Anlaufstelle für Notrufe, Erste Hilfe, Informationen und die Verteilung von Ressourcen. Denn „Multiple Krisen weltweit und mehr Naturkatastrophen motivieren uns, für die Auswirkungen gewappnet, gut aufgestellt und gerüstet zu sein“, fasste Weiss die Initiative des Ministeriums zusammen, welche im Herbst 2022 ins Leben gerufen wurde. Für den Erhalt dieser Grundausstattung können sich die Kommunen direkt über das Landratsamt (Abteilung Brand- und Katastrophenschutz) beim Ministerium bewerben.
Nachdem bereits in den Städten Nagold und Altensteig sowie die Gemeinden Bad Teinach-Zavelstein, Ebhausen, Egenhausen, Simmozheim und Wildberg im vergangenen Jahr diese Musterausstattung erhalten haben, sind nun insgesamt 15 Kommunen im Landkreis Calw mit den Notfalltreffpunkten ausgerüstet.
Die Sets beinhalten unter anderem Material zur autarken Energieversorgung und Beleuchtung, zur Kommunikation und Information, für die Erste Hilfe und das Sanitätsmaterial sowie für die allgemeine Infrastruktur und Kennzeichnung vor Ort.
